2026-09-08 –, Kino: Thalia Language: Deutsch
Ideen für eine notwendige Revolution [OmU]
"Jeder Acker, Jede Fabrik" dreht sich um die Frage des revolutionaeren Uebergangs und wie wir uns organisieren koennen
Die Art und Weise wie wir unser Leben produzieren ist dumm, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit über eine Revolution nachzudenken, die die Gesellschaft grundlegend verändert.
Wir haben Genossinnen in Spanien, Italien und Portugal zu ihren Erfahrungen in den revolutionären Momenten der 70er Jahren befragt. Wir haben mit Leuten gesprochen, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteiligen. Wir haben Dutzende Arbeiterinnen in systemrelevanten Branchen interviewt, um ihre Gedanken über eine fundamentale gesellschaftliche Transformation zu erfahren.
Ausgehend von diesem roten Faden der Geschichte, der theoretischen Vorwegnahme und der Alltagserfahrung stellen wir die Frage neu: was tun?
Hier ist der Trailer: https://www.labournet.tv/de/videos/JAJF-trailer
Wir sind ein Kollektiv von Medienaktivistinnen
Wir begreifen uns als Teil einer weltweiten Bewegung, die sich organisiert, um ein vernünftiges, friedliches und egalitäres Wirtschafts- und Gesellschaftssystem durchzusetzen. Als Medienaktivistinnen bilden wir die Welt aus der Perspektive jener Leute ab, die den Laden am Laufen halten: den Arbeiterinnen. Wir dokumentieren die Kämpfe, die Arbeiterinnen führen, weil sie uns zeigen, dass die Zukunft nicht in Stein gemeißelt ist.
Mit Feminismus im Fokus
Frauen müssen sich gegen ihre Ausbeutung als Arbeiterinnen organisieren, während sie gleichzeitig von klein auf sexualisierter Gewalt durch Männer ausgesetzt sind, den Löwenanteil an der unbezahlen Reproduktionsarbeit machen und Angst haben müssen, nachts auf die Straße zu gehen. WTF? Natürlich sind wir besonders interessiert an dem, was Frauen zu sagen haben, die aus dieser gesellschaftlichen Position heraus Streiks organisieren und Klassenkämpfe voranbringen.
Video als Medium
Filme und Videos eignen sich gut, um Menschen zu erreichen, die keine Zeit oder keine Lust haben, viel zu lesen. Mit Videos lassen sich nicht nur die Fakten transportieren, sondern auch die Stimmung, die Wut, die Begeisterung, die Freude, die Körpersprache der Beteiligten. Die Atmosphäre überträgt sich aufs Video und lädt im besten Fall dazu ein, beim nächsten Streiktag auch rauszugehen.
Johanna Schellhagen macht seit fünfundzwanzig Jahren Filme über Streiks und Klassenkämpfe und arbeitet für Labournet TV.
2026 ist ihr Buch "Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen" erschienen.